Kulturwege

„Camminata dantesca“ in Noli

Eine alternative Möglichkeit, das Hinterland zu entdecken: ein Wanderweg von insgesamt 13 km Länge, den auch Dante auf seiner Reise nach Frankreich im Jahr 1306 zurücklegte. Der Weg verläuft durch eine herrliche Mittelmeermacchia und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer, die Seealpen und den Apennin.

Via Julia Augusta

Ein zwischen Alassio und Albenga verlaufender Weg, der uns direkt zurück in die Römerzeit versetzt, als Albenga (Albingaunum) während des Römischen Reichs zu höchster Blüte aufstieg. Die Stadt war bis im vergangenen Jahrhundert von einer Ringmauer umgeben und hat eine der interessantesten Altstädte der ligurischen Riviera. Auf halber Strecke erreicht man einen Aussichtspunkt oberhalb des Yachthafens von Alassio, von dem sich ein unvergleichliches Panorama bietet.

Savona, die Stadt der Päpste

Ein geschichtlicher Rundgang durch die Stadt, in der zwei bedeutende Päpste geboren wurden: Sixtus IV. und Julius II. Eine Etappe ist beispielsweise die Pinacoteca Civica, in der mehrere Werke gezeigt werden, die für die beiden Päpste der Familie Della Rovere geschaffen wurden. In der Apsis der Kathedrale kann man hingegen das Gesicht von Julius II. eingeschnitzt in das monumentale Chorgestühl entdecken. Im Domschatzmuseum befinden sich einige bedeutende Gemälde aus der Renaissance, während in den sechs Oratorien von Savona Meisterwerke zu sehen sind, die aus der ehemaligen Kathedrale auf dem Felsen der Festung Priamar stammen.

Auf den Spuren des Jugendstils in Savona

In Savona finden sich zahlreiche Spuren des Jugendstils, die mit ihren blumigen Ornamenten das Stadtbild nachhaltig prägen. Die Tour führt von der Villa Zanelli, einem kunstvollen Jugendstilgebäude, durch das Viertel Villapiana in Corso Mazzini und Santa Rita, mit einigen Abstechern in die Altstadt und endet im Stadtviertel Villetta, wo sich weitere charakteristische J ugendstilbauten finden.

Laigueglia und Thor Heyerdahl

Thor Heyerdahl, ein bekannter Entdecker und Anthropologe aus Norwegen, wählte nach seinen unzähligen Reisen um die Welt den oberhalb von Laigueglia gelegenen Hügel Colla Micheri als Wohnsitz aus. Für Heyerdahl war Colla Micheri ein Ort der absoluten Stille, in den er sich verliebt hatte. Er beschloss daher, mehrere Gebäude zu erwerben, um sie zu renovieren und ihnen neues Leben einzuhauchen, wobei er auch die umliegenden Wälder rodete. Vor der Kirche San Sebastiano in Colla Micheri befindet sich eine Gedenktafel, die an den Aufenthalt von Papst Pius VII. erinnert, der hier auf dem Rückweg aus dem Exil in Frankreich Station machte.

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